Vom Labor zum Klassenzimmer: Zusammenführung konzeptioneller und methodischer Ansätze zwischen Science- and Technology Studies und Historischer Bildungsforschung
Projektbeschreibung
Durch 15 Präsentationen sowie einen Hauptvortrag im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung dient die Konferenz als Forum, das die Bildungsgeschichte mit der Wissenschafts- und Technikforschung (Science and Technology Studies, STS) in Dialog bringt. Dieses Vorhaben knüpft an neuere Entwicklungen in der bildungshistorischen Forschung an, die durch die Auseinandersetzung mit Netzwerken, Akteuren und Technologien neue Perspektiveirungen des Material Turn aufgegriffen haben. Um vertiefte Diskussionen zu ermöglichen, beleuchtet jede Präsentation das Konferenzthema aus einer spezifischen Perspektive und trägt so zu einem breiten und vielschichtigen Austausch zwischen Bildungsforschung und STS-Ansätzen bei. Die Präsentationen werden durch Kommentare von fünf Diskutantinnen begleitet, die als Expertinnen an den Schnittstellen von STS und bildungshistorischen Perspektiven stehen. Ihre Expertise liefert methodische Einblicke sowie konzeptionelle Grundlagen, um den angestrebten interdisziplinären Dialog anzuregen und dessen Implikationen und Konsequenzen sowohl für die auf der Konferenz vorgestellten Forschungsprojekte als auch für die Bildungsgeschichtsforschung im Allgemeinen herauszuarbeiten. In einer abschließenden Podiumsdiskussion werden die Expert*innen methodische und konzeptionelle Schlussfolgerungen diskutieren sowie weitere Möglichkeiten für Forschungsprojekte und Kooperationen vorstellen.
Projektleitung
- Töpper, Daniel ⧉ (Historische Bildungsforschung)
- Isensee, Fanny-Lynne Dr. ⧉ (Historische Bildungsforschung)
Weitere Projektmitglieder
Beteiligte Organisationseinheiten der HU
Mittelgeber
DFG sonstige Programme
Laufzeit
Projektstart: 03/2026
Projektende: 09/2026