Stratifizierte Therapie und Nachsorge bei Rückenschmerzpatienten - ReNaBack, Phase II


In der Nationalen Versorgungsleitlinie zur Diagnostik und Therapie von Kreuzschmerz wird ein möglichst frühzeitiges Screening von psychosozialen Risikofaktoren empfohlen, um darauf aufbauend Patienten zu einer auf ihre Bedarfe abgestimmten Therapieform (uni-, multimodal) zuweisen zu können.

Ziel des Projektes ist es, ein solches individualisiertes Therapie- und Nachsorgeprozedere innerhalb des Rehabilitationsangebots der Deutschen Rentenversicherung zu implementieren und dessen Erfolg sowie Nachhaltigkeit zu überprüfen. Geplant ist, zu Beginn der Rehabilitation das individuelle psychosoziale Risikoprofil eines Patienten zu erfassen, um Patienten entsprechend dem individuellen Bedarf in der dritten stationären Rehabilitationswoche einer uni- oder multimodalen Nachsorgeform zuzuweisen, die nach Abschluss der stationären Rehabilitation als mehrwöchiges heimbasiertes Nachsorgeprogramm weitergeführt werden kann. Anhand mehrerer Messzeitpunkte soll überprüft werden, ob eine solche Vorgehensweise einen mindestens gleichwertigen Erfolg erzielt als das bisherige Regelverfahren in der Nachsorge für den Indikationsbereich Orthopädie (IRENA).

Projektleitung
Arampatzis, Adamantios Prof. Dr. (Details) (Trainings- und Bewegungswissenschaften)

Beteiligte externe Organisationen

Laufzeit
Projektstart: 04/2020
Projektende: 09/2022

Forschungsfelder
Prävention und Rehabilitation

Zuletzt aktualisiert 2021-04-01 um 17:53