. Hope’s Ecstasy: Existence, Possibility and the Non-Correspondence to Future


Setting: Geplant ist eine theologisch-religionsphilosophische Monographie. Zudem bietet sich dieses Projekt sehr gut für eine interdisziplinäre Forschungsgruppe an; in einem workshop könnten die Möglichkeiten für einen gemeinsamen Antrag auf Drittmittel ausgelotet werden; ich denke hier u.a. an die Templeton-Stiftung.
These, Anliegen der Monographie: Die hier vorzustellende Arbeit setzt sich für eine theologische und philosophische Wiedergewinnung der Hoffnung ein, indem fünf argumentativ zusammenhängende Thesen entfaltet werden: (1) Hoffnung ist nicht primär auf Zukunft gerichtet (hoffen, dass ...), sondern steht für eine Qualifizierung unseres Lebensvollzugs in allen drei Zeitmodi (in Hoffnung oder hoffend leben ...). (2) Wir hoffen dabei nicht nur auf etwas Gutes, sondern dieses Gut ist zugleich wertvoll, weil und insofern wir uns darauf hoffend beziehen. (3) Dabei entspricht Hoffnung gerade nicht dem, was der Fall ist, sondern hofft stets auf (relativ) Besseres: Die Wahrheit der Hoffnung zeigt sich demnach gerade in der Nicht-Übereinstimmung mit der ‚Wirklichkeit’. (4) Daraus resultiert das ‚ekstatische‘ Engagement des hoffenden Menschen. Schliesslich (5): Glauben ohne Hoffnung gibt es nicht, wobei der Glaube die Hoffnung loziert, während die Hoffnung den Glauben näherbestimmt. Die modale These (1) ist die grundlegende, sodass darzulegen ist, was sie konkret impliziert, und wie sich aus ihr die hermeneutische Vermutung (2), das kontrafaktische Szenario (3), die motivationale Erwartung (4) und die theologische Qualifizierung (5) entwickeln lassen.

Spokesperson
Freiherr von Sass, Hartmut Manfred Edgar Dr. (Details) (Systematic Theology Specializing in Dogmatics)
Slenczka, Notger Prof. Dr. theol. (Details) (Systematic Theology Specializing in Dogmatics)

Duration of Project
Start date: 01/2020
End date: 01/2023

Research Areas
Protestant Theology

Research Areas
Religionsphilosophie

Last updated on 2021-04-01 at 17:51