Pädagogische Implikationen der Hirnforschung


Welche Relevanz die Hirnforschung für pädagogische Theorie und Praxis hat, wird gegenwärtig kontrovers diskutiert. Die Hirnforschung scheint einige pädagogische Grundannahmen empirisch zu bestätigen, andere wiederum in Frage zu stellen. In dem Projekt wurden Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften auf ihre pädagogischen Implikationen hin geprüft und verschiedene Ansätze einer Rezeption neurowissenschaftlicher Forschung in der Erziehungswissenschaft analysiert. Untersucht wurden zudem die lerntheoretischen Prämissen, die der neurowissenschaftlichen Forschungspraxis zugrunde liegen und gemeinhin als Bezugspunkt für einen Dialog zwischen Hirnforschung und Pädagogik gelten.


Principal Investigators
Benner, Dietrich Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. (Details) (Education Studies)

Duration of Project
Start date: 01/2004
End date: 12/2006

Publications

Müller, T. (2007): Lernende Gehirne. Anthropologische und pädagogische
Implikationen neurobiologischer Forschungspraxis. In: Zeitschrift für
Pädagogik, 52. Beiheft. S. 202-219.



Müller, T. (2006): Erziehungswissenschaftliche Rezeptionsmuster
neurowissenschaftlicher Forschung In: Zeitschrift für
Erziehungswissenschaft, 5. Beiheft, S. 201-216.



Müller, T. (2006): Bildung der Gehirne? Zur pädagogischen Relevanz der
Hirnforschung. In: Käuflein, A./Macherauch, T. (Hrsg.): Determiniert
oder frei? Auseinandersetzung mit der Hirnforschung. Karlsruhe: G.
Braun, S. 117-140.



Müller, T. (2005): Pädagogische Implikationen der Hirnforschung.
Neurowissenschatliche Erkenntnisse und ihre Rezeption in der
Erziehungswissenschaft. Berlin: Logos.


Last updated on 2020-09-03 at 17:11