Attention-deficit hyperactivity disorder


Die explosionsartige Vermehrung von Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen verweist auf einen schnellen kulturellen Wandel, dem immer mehr Kinder in unguter Weise ausgesetzt sind. Zeitverknappung, Reizüberflutung und die zunehmende Flüchtigkeit persönlicher Beziehungen stellen dazu wesentliche Stichworte dar. Bestimmte Kinder reagieren auf Zeitumstände mit besonderer Sensibilität, teils so intensiv, dass ihr übersteigertes Verhalten am Ende eine pathologische Ausprägung annimmt.


Principal Investigators
Ahrbeck, Bernd Prof. Dr. phil. (Details) (Special Education Studies / Teaching People with Behavioural Disabilities)

Duration of Project
Start date: 01/2006
End date: 12/2012

Publications

Ahrbeck, B.; Henning, I. (2004): Ist ein Paradigmenwechsel in der Hyperaktivitäts- bzw. AD(H)S-Forschung notwendig? In: Sonderpädagogische Förderung 49, 4, 345-357


Ahrbeck, B. (Hrsg.) (2007): Hyperaktivität. Kulturtheorie, Pädagogik, Therapie. Kohlhammer: Stuttgart

Ahrbeck, B.(2007a): Hyperaktivität, innere Welt und kultureller Wandel. In: Ahrbeck, B. (Hrsg.): Hyperaktivität. Kulturtheorie, Pädagogik, Therapie. Kohlhammer: Stuttgart 2007, 13-48

Ahrbeck, B. (2007b): Erregung statt Bedeutung. Überlegungen zum aktuellen Stand der ADHS-Forschung. In: Humboldt-Spektrum 13, 1, 40-43

Ahrbeck, B. (2008): Erregte Zeiten, unaufmerksame und hyperaktive Kinder. In: Psyche - Z Psychoanal 62, H. 7, 88-92

Ahrbeck, B. (2008): Das Ende der Gewissheit. Das hyperaktive Kind und die evidenzbasierte Forschung. In: Sonderpädagogische Förderung heute 53, (1), 53 - 70

Ahrbeck, B. (2009): Das hyperaktive Kind, die multimodale Therapie und die evidenzbasierte Medizin. In: Kinderanalyse 17. Jg., H. 4, 366 - 387


Last updated on 2020-09-03 at 17:10