Wiedereinführung alter Salatsorten zur regionalen Vermarktung


Mit Hilfe der gartenbaulichen Kultur Lactuca wird exemplarisch die Wiedereinführung historischer Sorten am Markt erprobt, wobei die Kette von der Bereitstellung des Saatgutes über die Produktion und über verschiedene Vermarktungswege bis zum Kunden geprüft wird. Besonderer Wert wird dabei auf die vernachlässigten Nutzungsformen Koch- und Spargelsalat bei Lactuca gelegt, um sie in Deutschland wieder zu beleben. Den Verbrauchern wird die Bedeutung von Sorten- und Nutzungsvielfalt für die Bewahrung der genetischen Ressourcen sowie als kulturhistorischer Wert vermittelt und die Möglichkeit angeboten, durch bewusstes Konsumverhalten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Sortenvielfalt zu leisten.



Durch das Projekt werden ausgewählte historische Salatsorten in situ im Erwerbsgartenbau erhalten, gleichzeitig können die Erzeuger ein besonderes Produkt anbieten. Alte Sorten, die für einen Erwerbsanbau weniger geeignet sind, werden für den Gebrauch im Haus- und Hobbygartenbereich gefördert. Der Schwerpunkt des Modell- und Demonstrationsvorhabens liegt auf der Entwicklung und Erprobung von neuartigen Konzepten und Verfahren zur Erhaltung unter in situ-Bedingungen.


Projektleitung
Huyskens-Keil, Susanne Dr. agr. (Details) (Produktqualität und Qualitätssicherung)

Laufzeit
Projektstart: 12/2006
Projektende: 03/2009

Zuletzt aktualisiert 2020-09-03 um 23:20