Hochschulpartnerschaft Sudan


Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in Darfur und im Südsudan sowie aufgrund der Umweltkrisen im Sudan haben massive Bevölkerungsbewegungen zur Hauptstadt Karthoum und zu anderen großen Städten dieses Landes stattgefunden. Viele Flüchtlinge, die in Flüchtlingslagern oder Dörfern des peri-urbanen Raums leben betreiben Landwirtschaft, Tierhaltung oder Fischfang als Überlebensstrategie. Dieses Forschungsprojekt zielt auf folgende Ergebnisse:

- Aus welchen Gründen sind die Flüchtlinge geflohen?

- Was sind die demographischen Merkmale der Flüchtlinge?

- Welche Formen der Landwirtschaft praktizieren sie?

- Unter welchen wirtschaftlichen Bedingungen (Pachtbeträge, Arbeitsleistungen, Arbeitslöhne) verrichten sie ihre Arbeit?

- Technische, finanzielle und organisatorische Unterstützung

- der sozio-ökonomische Nutzen der städtischen Landwirtschaft (Armutsreduzierung, Ernährungssicherheit)

- Beziehungen der Flüchtlinge zu ihren Angehörigen in ihrem Ursprungsgebiet

- Wenn sie Land in der Region um die Hauptstadt besitzen: wie sicher sind diese Landrechte?

- Perspektive der Flüchtlinge auf Rückkehr in ihr Herkunftsgebiet, wenn sich die Situation dort verbessert.


Projektleitung
Streiffeler, Friedhelm Prof. Dr. phil. (Details) (Agrarsoziologie)

Laufzeit
Projektstart: 03/2004
Projektende: 02/2008

Zuletzt aktualisiert 2020-09-03 um 23:14