Strukturen kultureller Transformationen (Veranstaltung: 12.02.-15.02.2004, Berlin)


Kulturen werden als Prozesse der Traditionsbildung, der Veränderung, Verhandlung, Adaptation, Marginalisierung und Exclusion beschrieben. Gegebene Machtverhätlnisse, institutionelle Arrangements, soziale Schichtungen, Markteinflüsse genem ihnen Gestalt und das, was mit dem Wort Kultur gemeint ist, hängt unvermeidlich ab von den Konstrukionen und Rekonstruktionen unterschiedlicher disziplinärer Standpunkte und Interessenlagen. Die Vielfalt der Befunde, Ein- und Aussichten soll Basis für den Versuch sein, die Frage nach dem Eigencharakter bestimmter Kulturen in bestimmten Phasen ihrer Entwicklung mit dem vorhandenen Reichtum der Ansätze und Ergebnisse produktiv in Bezieung zu setzen und durch Strukturanalyse das Systematisierungspotential kulturwissenschaftlichen Arbeitens zu erhöhen. Kulturelle Paradigmen und Veränderungsprozesse werden in diesem Kontext als kultur- und zeitspezifische Transformationsleistungen verstanden. Die internationale Konferenz im Februar 2004, in die das DFG-Projekt mündet, will damit methodologische und theoretische Implikationen von Definitions- und Analyseversuchen kultureller Paradigmen diskutieren. Projekt-Nr. 4850/50/04; Tagungsort: Großbritannien-Zentrum.


Projektleitung
Schlaeger, Jürgen Prof. Dr. (Details) (Literatur und Kultur Großbritanniens)

Laufzeit
Projektstart: 02/2004
Projektende: 02/2004

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 16:38