Archive der Vergangenheit. Wissenstransfers zwischen Archäologie, Philosophie und Künsten


Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht Archäologie als Disziplin und als
kulturwissenschaftliche Methode. Spätestens seit dem 18. Jahrhundert ist
die zugleich historiographisch wie technisch definierte Archäologie zur
Leitwissenschaft eines transdisziplinären Diskurses geworden. Von
Philosophen und Kulturwissenschaftlern wie Kant, Freud, Benjamin und
Foucault wurde sie genutzt, um den Zweifel an den historiographischen
Erzählungen der Geistesgeschichte zu bezeichnen. Die Multivalenz von
Archäologie hat zudem in die Künste ausgestrahlt. Das Forschungsvorhaben
bearbeitet in 10 Teilprojekten den komplexen Zusammenhang zwischen
Archäologie, Archäometrie, Philosophie, Geschichte und Kunst.

Projektleitung
Rößler, Detlef Prof. Dr. phil. (Details) (Klassische Archäologie / Nachwirkungen der Antike)

Laufzeit
Projektstart: 03/2002
Projektende: 02/2005

Publikationen
Die Aktualität des Archäologischen in Wissenschaft, Medien und Künsten, hg. von Knut Ebeling, Stefan Altekamp, Frankfurt a.M. 2004

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 23:21