Transnationale berufliche Mobilität. Die Auswirkungen der Europäi-
sierung des Arbeitsmarktes auf die deutsche Dienstleistungsökonomie


Mit der Anfang 1992 in Maastricht beschlossenen zweiten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion wurden zum 1.1.1994 die Voraussetzungen für einen supranationalen europäischen Arbeitsmarkt geschaffen. Gleichzeitig durchlaufen die europäischen Ökonomien in den 1990er Jahre einen Tertiarisierungsprozess, durch den die sektorale Zusammensetzung und die Berufsstrukturen der europäischen Volkswirtschaften einem tiefgreifenden Wandel unterliegen. Mit Blick auf den deutschen Dienstleistungssektor soll in diesem Projekt untersucht werden, in welchen Arbeitsmarktsektoren und Berufsfeldern dieser strukturelle Wandel von länderübergreifender beruflicher Mobilität beglertet wird. Dazu sollen mit einer standardisierten Befragung die Bildungs- und Erwerbsverläufe von ca. 2500 transnationalen Berufswechslern auf der Basis quantitativer Daten rekonstruiert werden. Die Hauptfrage ist, aus welchen Gründen bestimmte, bisher primär nationalstaatlich verfasste berufsfachliche Teilarbeitsmärkte vom Europäisierungsprozess erfasst werden.


Projektleitung
Eder, Klaus Prof. Dr. rer. soc. (Details) (Vergleichende Strukturanalyse)

Mittelgeber
DFG: Sachbeihilfe

Laufzeit
Projektstart: 12/2001
Projektende: 12/2002

Zuletzt aktualisiert 2022-08-09 um 01:07