Literary stimulated emotions


Das Projekt LisE (Literarisch stimulierte Emotionalität) untersucht das emotionale Erleben im Umgang mit Literatur als einem Kernelement schulisch vermittelter kultureller Bildung sowie dessen Bedeutung für das Verstehen literarischer Texte. Emotionales Erleben im Umgang mit literarischen Texten wird zwar als zentrales Element ästhetischer Erfahrung verstanden, unklar ist aber, von welchen Merkmalen das emotionale Erleben in der Auseinandersetzung mit literarischen Texten abhängt und in welcher Form es das Textverstehen begünstigt. Im Rahmen empirischer Studien wird untersucht, inwieweit sich im schulischen Kontext emotionales Erleben in der Auseinandersetzung mit literarischen Texten sowohl durch Annahmen von Appraisal-Theorien als auch durch das Emotionspotenzial eines Textes erklären lässt. Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit das Verstehen literarischer Texte vom Zusammenspiel zwischen emotionalem Erleben und dem Erkennen intendierter Emotionalität abhängt. In diesem Zusammenhang kommt der Empathie als Fähigkeit, sich in die Perspektive und Emotionalität einer literarischen Figur oder in die Stimmungen lyrischer Werke einzufühlen, eine wichtige Schlüsselstellung als vermittelndes Konstrukt zu. Eine genauere Untersuchung der Vermittlungsprozesse zwischen emotionalem Erleben, Empathie und literarischem Textverstehen ist insbesondere aus literaturdidaktischer Sicht von Interesse, weil Empathie im Rahmen unterrichtsdidaktischer Modelle für gelingendes literarisches Textverstehen als zentral angesehen wird. Weitere empirische Studien im Projekt LisE untersuchen daher, inwieweit die Ausbildung von Empathie durch außerschulische Lesepraxis und die Unterrichtskonzeption der Lehrkraft bedingt werden.
Das Projekt LisE (Literarisch stimulierte Emotionalität) untersucht das emotionale Erleben im Umgang mit Literatur als einem Kernelement schulisch vermittelter kultureller Bildung sowie dessen Bedeutung für das Verstehen literarischer Texte. Emotionales Erleben im Umgang mit literarischen Texten wird zwar als zentrales Element ästhetischer Erfahrung verstanden, unklar ist aber, von welchen Merkmalen das emotionale Erleben in der Auseinandersetzung mit literarischen Texten abhängt und in welcher Form es das Textverstehen begünstigt. Im Rahmen empirischer Studien wird untersucht, inwieweit sich im schulischen Kontext emotionales Erleben in der Auseinandersetzung mit literarischen Texten sowohl durch Annahmen von Appraisal-Theorien als auch durch das Emotionspotenzial eines Textes erklären lässt. Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit das Verstehen literarischer Texte vom Zusammenspiel zwischen emotionalem Erleben und dem Erkennen intendierter Emotionalität abhängt. In diesem Zusammenhang kommt der Empathie als Fähigkeit, sich in die Perspektive und Emotionalität einer literarischen Figur oder in die Stimmungen lyrischer Werke einzufühlen, eine wichtige Schlüsselstellung als vermittelndes Konstrukt zu. Eine genauere Untersuchung der Vermittlungsprozesse zwischen emotionalem Erleben, Empathie und literarischem Textverstehen ist insbesondere aus literaturdidaktischer Sicht von Interesse, weil Empathie im Rahmen unterrichtsdidaktischer Modelle für gelingendes literarisches Textverstehen als zentral angesehen wird. Weitere empirische Studien im Projekt LisE untersuchen daher, inwieweit die Ausbildung von Empathie durch außerschulische Lesepraxis und die Unterrichtskonzeption der Lehrkraft bedingt werden.


Principal investigators
Roick, Thorsten Prof. Dr. (Details) (Educational Research Methods)

Duration of project
Start date: 01/2015
End date: 12/2016

Last updated on 2020-17-11 at 10:58