Objekt- und Veränderungsdetektion aus optischen und Radardaten


Die Fusion von optischen und Radardaten ist eine verbreitete Methode der Fernerkundung. Diese Fusion bietet einen Informationsgewinn gegenüber der Auswertung von reinen, optischen Daten oder Radardaten. Die heutzutage verfügbaren Radarsensoren (z.B. die TerraSAR-X / TanDEM-X Satelliten) bieten eine relativ hohe Bodenauflösung (ca. 1 m). Dadurch kommt die unterschiedliche Abbildungsgeometrie von Radarsensoren und optischen Sensoren immer mehr zum tragen. Gerade im urbanen Bereich oder in bergigen, vor allem alpinen Regionen, bei dem signifikante lokale Höhenunterschiede auftreten ist eine sinnvolle Überlagerung der Daten nicht mehr möglich. Es soll explizit in solchen Gebieten die Fusion von orthorektifizierten Radar- mit den optischen Bilddaten untersucht werden. Die Anwendbarkeit auf die Fusion von optischen und Radardaten in Regionen mit komplizierter Topographie soll untersucht, angepasst und verbessert werden. Als Anwendung sollen die Probleme der Objekt- und Veränderungsdetektion in diesen fusionierten Bilddaten betrachtet werden. Es wird in der Regel keine zeitlich synchrone Aufnahme eines Gebietes von den verschiedenen Sensoren vorliegen. Daraus ergeben sich Probleme bezüglich der Identifikation von wolkenverdeckten Gebieten und die Identifizierung von Veränderungen zwischen zwei zeitlich sehr nahen aber sensorisch verschiedenen Aufnahmen.


Projektleitung
Reulke, Ralf Prof. Dr. (Details) (Computer Vision (S))

Laufzeit
Projektstart: 03/2013
Projektende: 12/2014

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 23:07