GRK 424: Codierung von Gewalt im medialen Wandel (II)


Das Kolleg führt verschiedene Fachrichtungen in der gemeinsamen Ausrichtung auf mediengeschichtliche und historisch-anthropologische Fragestellungen zusammen. Im Zentrum stehen die historisch zu ermittelnden Formen der Konstruktion, der Ermöglichung und der Regulierung von Gewalt im Blick auf Verfahren und Techniken der Übertragung, Speicherung und Verarbeitung. In den Bereichen von Literatur, Kunst, Theater und Musik tritt an die Stelle der Darstellungsproblematik (Gewalt als Essenz in den Menschen- und Geschichtsbildern) die Problematisierung von medialen Formen, diskursiven Strukturen und ästhetischen Strategien der Hervorbringung von Gewalt in den europäischen und aussereuropäischen Kulturen vom Mittelalter bis ans Ende des 20. Jahrhunderts.


Projektleitung
Scherpe, Klaus Prof. Dr. phil. (Details) (Graduiertenkollegs)

Laufzeit
Projektstart: 04/2001
Projektende: 03/2004

Forschungsfelder
Gewalt, Repräsentation

Zuletzt aktualisiert 2020-11-03 um 23:21