Promotionskolleg „Ressourcenpolitik und Geschlechtergerechtigkeit in der Globalisierung“


Das Promotionskolleg widmet sich dem Zusammenhang von nachhaltiger Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit im globalen Kontext. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses steht die Bedeutung der Kategorie Gender für die Analyse und Gestaltung von Ressourcenpolitik. Unter Ressourcenpolitik wird der Zugang zu Ressourcen, die Nutzung von Ressourcen und die politische Gestaltung des Umgangs mit Ressourcen verstanden. Der analytische Fokus des wissenschaftlichen Zugangs liegt auf der Verwobenheit von produktiver und reproduktiver Arbeit für die Schaffung und Erhaltung von Leben und lebendigen Prozessen. Erkenntnistheoretisch knüpft das Kolleg an die feministische Wissenschaftskritik an, die die Naturalisierung der Arbeit und des Wissens von Frauen als Grundlage und Effekt der Geschlechterhierarchisierung beschreibt. Leitlinie einer Gender-Perspektive in der Ressourcenpolitik ist – normativ wie empirisch – die Verankerung der Produktivität sogenannter weiblicher Arbeit in Konzepte und Politiken zur nachhaltigen Entwicklung.


Projektleitung
Bauhardt, Christine Prof. Dr. phil. (Details) (Gender und Globalisierung, Transformationsproz. im ländl. Raum)

Laufzeit
Projektstart: 04/2011
Projektende: 12/2013

Forschungsfelder
Gender and Sustainability, Gender und Nachhaltigkeit, Geschlechterforschung, Resource policy and gender, Ressourcenpolitik, Umweltforschung

Zuletzt aktualisiert 2020-07-10 um 14:32