Mensch und Symbol in der Kultur Japans -Materialien zu einer interkulturellen Philosophie I


Das Projekt zur interkulturellen Philosophie schliesst an bestehende philosophische Dialoge zwischen den Kulturen an. Ein prominentes Beispiel dafür ist die Ethik von Watsuji Tetsuro (1889-1960). Diese ist eine Kiritk an der westlichen Tradition, insofern diese den Menschen einseitig als Individuum auffasse. In Watsujis Gegenentwurf erscheint der Mensch als "Zwischensein", das immer zugleich individuell orientiert und gesellschaftlich gebunden ist. Das Projekt soll diese Doppelperspektive entfalten. Es greift dazu auf sprach- und kulturphilosophische Grundsätze bei W. von Humboldt und E. Cassirer zurück und will ein sprachphilosophisches Instrumentarium entwickeln, das für die interkulturelle Hermeneutik genutzt werden kann.
Das Projekt zur interkulturellen Philosophie schliesst an bestehende philosophische Dialoge zwischen den Kulturen an. Ein prominentes Beispiel dafür ist die Ethik von Watsuji Tetsuro (1889-1960). Diese ist eine Kiritk an der westlichen Tradition, insofern diese den Menschen einseitig als Individuum auffasse. In Watsujis Gegenentwurf erscheint der Mensch als "Zwischensein", das immer zugleich individuell orientiert und gesellschaftlich gebunden ist. Das Projekt soll diese Doppelperspektive entfalten. Es greift dazu auf sprach- und kulturphilosophische Grundsätze bei W. von Humboldt und E. Cassirer zurück und will ein sprachphilosophisches Instrumentarium entwickeln, das für die interkulturelle Hermeneutik genutzt werden kann.


Projektleitung
Schwemmer, Oswald Prof. Dr. (Details) (Philosophische Anthropologie und Kulturphilosophie)

Laufzeit
Projektstart: 01/2000
Projektende: 12/2001

Forschungsfelder
Individualität, Interkulturalität, Zwischensein

Zuletzt aktualisiert 2020-11-03 um 23:18