Kategorienbasierte versus individuierende Eindrucksbildung


Im vorliegenden Projekt soll das Zusammenwirken von impliziten Stereotypen und kategorienbasierten und individuierenden Prozessen bei der Personenwahrnehmung untersucht werden. Dazu soll zunächst das Ergebnis einer Vorstudie repliziert werden, in der gezeigt werden konnte, dass individuelle Unterschiede in der Ausprägung impliziter Stereotype die Verwendung kategorialer und individuierender Informationen bei der Personenwahrnehmung beeinflussen. Darüber hinaus soll das geplante Projekt Aufschlüsse über vermittelnde kognitive Prozesse geben. Hierzu werden unterschiedliche Vorhersagen des Kontinuum-Modells von Fiske und Neuberg (1990) und das Parallel-Constraint-Satisfaction Modell von Kunda und Thagard (1996) experimentell überprüft.


Principal Investigators
Banse, Rainer Dr. psych. (Details) (Personality Psychology)

Duration of Project
Start date: 06/2000
End date: 10/2002

Research Areas
Geschlechtsstereotype, implizite Stereotype, Personenwahrnehmung

Last updated on 2020-11-03 at 23:17