Edition und Übersetzung der Sanskrit-Inschriften der frühmittelalterlichen Rastrakuta-Dynastie von Manyakheta (8. bis 10. Jahrhundert)


Die Rastrakutas, die von der Mitte des 8. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts über ein Gebiet von ca. 450.000 qkm in Zentral- und Westindien herrschten, waren eine der einflußreichsten frühmittelalterlichen indischen Dynastien. Zeitgenössische arabische Quellen zählten sie zu den mächtigsten Herrschern der damaligen Welt. Wegen der Bedeutung des Rastrakuta-Reiches stellt eine Gesamtedition der ihm zuzurechnenden Inschriften, d.h. der wichtigsten Quellen, ein besonderes Desideratum dar. Da es sich bei den über 300 bekannten Rastrakuta-Inschriften um eine sehr umfangreiche und heterogene Quellengruppe handelt, ist Ziel des Projekts, zunächst das Kernstück, d.h. die etwa 80 Sanskrit-Kupfertafelurkunden und Sanskrit-Steininschriften der Rastrakutas, in Form eines Corpusbandes neu bzw. erstmals zu edieren und ins Englische zu übersetzen.


Projektleitung
Schmiedchen, Annette Dr. phil. (Details) (Kulturen und Gesellschaften Südasiens)

Mittelgeber
DFG: Eigene Stelle (Sachbeihilfe)

Laufzeit
Projektstart: 04/2011
Projektende: 03/2014

Zuletzt aktualisiert 2022-08-09 um 03:06