(De-)Europeanization and History: Concepts, Conflicts, Cohesion since 1890 II


Europäisierung ist ein komplexer, dynamischer und noch wenig verstandener Prozess. Insbesondere in der Geschichtswissenschaft fehlt es noch an einer gründlichen Konzeptualisierung. Aufbauend auf einer bestehenden britisch-deutschen Kooperation will dieses Netzwerk ein historisches Konzept der (De-)Europäisierung entwickeln und ausarbeiten, das die Komplexität, die Widersprüche und Brechungen des historischen Europäisierungsprozesses widerspiegelt.


Unser Ansatz ist entlang von vier Achsen zentriert:
Nationalisierung/Modernisierung; Amerikanisierung/Westernisierung; Globalisierung/Dekolonialisierung; Europäische Integration. Wir wollen diese Konzepte nicht ersetzen, sondern ergänzen und weiterentwickeln, um ein besseres analytisches Instrumentarium für jenen Prozess zu gewinnen, der Europa im langen 20. Jahrhundert geprägt hat. Indem wir uns auf Prozesse von Transfer und Austausch, Nachahmung und Abgrenzung konzentrieren, geht das Konzept der (De-)Europäisierung über die Grenzen nationaler und vergleichender Geschichte hinaus. Aufbauend auf bestehenden Begriffen von Europäisierung wird es die Fähigkeit der Geschichtswissenschaft erweitern, Kontinuität und Wandel, Konvergenz und Abgrenzung in Europa zu analysieren.


Die Untersuchungsgebiete des Netzwerkes decken große Teile Europas ab. Gleichzeitig wird es mit Bedacht die Grenzen zwischen Politik-, Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte überschreiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit ermutigen. Auf diese Weise wollen wir eine neue Kultur der Zusammenarbeit in den Geisteswissenschaften fördern und nationale Traditionen der Theoriebildung und empirischen Forschung miteinander verbinden, um den in der Geschichtswissenschaft noch immer vorherrschenden methodischen Nationalismus zu überwinden.


Europäisierung ist ein komplexer, dynamischer und noch wenig verstandener Prozess. Insbesondere in der Geschichtswissenschaft fehlt es noch an einer gründlichen Konzeptualisierung. Aufbauend auf einer bestehenden britisch-deutschen Kooperation will dieses Netzwerk ein historisches Konzept der (De-)Europäisierung entwickeln und ausarbeiten, das die Komplexität, die Widersprüche und Brechungen des historischen Europäisierungsprozesses widerspiegelt.


Unser Ansatz ist entlang von vier Achsen zentriert:
Nationalisierung/Modernisierung; Amerikanisierung/Westernisierung; Globalisierung/Dekolonialisierung; Europäische Integration. Wir wollen diese Konzepte nicht ersetzen, sondern ergänzen und weiterentwickeln, um ein besseres analytisches Instrumentarium für jenen Prozess zu gewinnen, der Europa im langen 20. Jahrhundert geprägt hat. Indem wir uns auf Prozesse von Transfer und Austausch, Nachahmung und Abgrenzung konzentrieren, geht das Konzept der (De-)Europäisierung über die Grenzen nationaler und vergleichender Geschichte hinaus. Aufbauend auf bestehenden Begriffen von Europäisierung wird es die Fähigkeit der Geschichtswissenschaft erweitern, Kontinuität und Wandel, Konvergenz und Abgrenzung in Europa zu analysieren.


Die Untersuchungsgebiete des Netzwerkes decken große Teile Europas ab. Gleichzeitig wird es mit Bedacht die Grenzen zwischen Politik-, Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte überschreiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit ermutigen. Auf diese Weise wollen wir eine neue Kultur der Zusammenarbeit in den Geisteswissenschaften fördern und nationale Traditionen der Theoriebildung und empirischen Forschung miteinander verbinden, um den in der Geschichtswissenschaft noch immer vorherrschenden methodischen Nationalismus zu überwinden.


Projektleitung
Jahr, Christoph PD Dr. (Details) (Neueste Geschichte)

Laufzeit
Projektstart: 07/2008
Projektende: 06/2009

Zuletzt aktualisiert 2022-08-09 um 09:06