Flexibilität und Anpassungsfähigkeit Beschäftigter mit Ausbildung im Rahmen der dualen Berufsausbildung


Das System der dualen Berufsausbildung ist neben der Hochschulausbildung die wichtigste Institution der beruflichen Ausbildung in Deutschland. Es genießt international einen hervorragenden Ruf und dient nach wie vor für die Mehrheit der jungen Erwachsenen in Deutschland als Einstieg in eine qualifizierte Beschäftigung. Trotz seiner Bedeutung kommen in den vergangenen Jahren zunehmend Stimmen auf, die die Anpassungsfähigkeit des industriegesellschaftlich geprägten dualen Ausbildungssystems an die neuen Erfordernisse der Wirtschaft, in der Wissen zum entscheidenden Produktions- und Wertschöpfungsfaktor wird, in Frage stellen. Die schärfsten Kritiker plädieren gar für eine Abschaffung des Systems, da es berufliche Mobilität und damit Anpassungsprozesse verringere, wenn nicht sogar verhindere.



Dieses Projekt beleuchtet die Positionen der Befürworter und Kritiker dieser Institution empirisch. Dabei wird insbesondere der Fragestellung nachgegangen, inwieweit Beschäftigte mit einem Berufsabschluss im Rahmen des dualen Ausbildungssystems in der Lage sind, sich an die durch technologischen Wandel hervorgerufenen veränderten Anforderungen am Arbeitsplatz anzupassen.


Projektleitung
Spitz-Oener, Alexandra Prof. Dr. (Details) (Volkswirtschaftslehre (angewandte Mikroökonomik))

Laufzeit
Projektstart: 08/2008
Projektende: 02/2011

Zuletzt aktualisiert 2020-17-03 um 23:22