Philipp Jakob Spener, Begründer des Pietismus und protestantischer Kirchenvater. Wissenschaftliches Symposion aus Anlaß seines 300. Todestages (Veranstaltung: 04.02.-05.02.2005, Berlin)


Am 5. Februar 2007 jährte sich zum 300sten Male der Todestag Philipp Jakob Speners. Mit Spener starb eine der wichtigsten und einflußreichsten Personen in der Geschichte des Protestantismus. War er doch der Begründer des Pietismus, der bedeutendsten Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchen, die weit über Deutschland hinaus auch in andere Länder und Kontinente ausstrahlte. Geboren (1635) und aufgewachsen im Elsaß, wirkte Spener zwanzig Jahre als leitender Geistlicher in Frankfurt am Main. In dieser Zeit entstand der Pietismus, dem Spener 1675 mit seinen Pia Desiderata die Programmschrift verfaßte. Anschließend bekleidete er das Amt des Hofpredigers in Dresden, das höchste Amt des deutschen Luthertums, bis er schließlich als Konsistorialrat und Propst an St. Nikolai nach Berlin ging, seiner letzten Station, von der aus er die Verbreitung des Pietismus mit Wort und Tat förderte. Das Symposion bot ein umfassendes Bild von Speners Leben und Werk und seinen vielfältigen Einflüssen auf Kirche, Theologie und Gesellschaft nach dem neuesten Stand der Forschung


Projektleitung
Wendebourg, Dorothea Prof. Dr. (Details) (Reformation und neuere Christentumsgeschichte)

Mittelgeber
Fritz Thyssen Stiftung

Laufzeit
Projektstart: 02/2005
Projektende: 02/2005

Zuletzt aktualisiert 2022-22-12 um 04:05