Zentren und Wirkungsräume der Antikerezeption. Zur Bedeutung von Raum und Kommunikation für die neuzeitliche Rezeption der griechisch-römischen Antike


In der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte wurde das Thema Antikerezeption bisher hauptsächlich epochenspezifisch diskutiert (z.B. Antikenrezeption im Hochbarock, Antikensammlungen im 18. Jahrhundert ). Eine systematische Betrachtung nach strukturellen Kategorien war in der wissenschaftsgeschichtlichen Forschung beider Fächer bisher ein Desiderat: Die Tagung beabsichtigte, in einer zeitlich übergreifenden Sicht die Relationen und Kommunikationsformen zwischen den Schauplätzen antiker Hinterlassenschaften und den Kontakt- und Wirkungsräumen der Antikeforschung zu thematisieren. Zugleich möchte die Tagung einen interdisziplinären Beitrag zum aktuellen Diskurs über Diffusion und Wissenstransfer der Frühen Neuzeit und Moderne leisten - mit der speziellen Schwerpunktsetzung auf antiquarische und künstlerische Wissenskommunikation zwischen Rom, Italien und Europa. Sie kooptiert mit dem Sonderforschungsbereich 644 "Transformation der Antike". Die Tagung fand vom 21.-23.02.05 mit Erfolg statt. Momentan ist die Publikation der Tagungsbeiträge in Arbeit.


Projektleitung
Schade, Kathrin Dr. phil. (Details) (Klassische Archäologie)

Laufzeit
Projektstart: 03/2004
Projektende: 03/2005

Publikationen
K. Schade - D. Rößler - A. Schäfer (Hrsg.), Zentren und Wirkungsräume der Antikerezeption, Münster 2007

Zuletzt aktualisiert 2020-14-03 um 23:09