Konferenz: Menschenrecht als Prüfmaßstab für die Gesetzgebung und Rechtsprechung (Veranstaltung: 19.11.-23.11.2003, Berlin)


Wechselseitige Beeinflussung zwischen Rechtssystemen eröffnen Lernchancen. Zwischen dem polnischen, dem israelischen und dem deutschen Recht gibt es solche wechselseitigen Beeinflussungen. Dies gilt insbesondere für Rechtsmaterien, die für alle drei Rechtsordnungen zentral sind. Aus der Geschichte der drei Staaten ist es die Ausgestaltung der Menschenrechte, die eine solche zentrale Position einnimmt. Aus diesem Grunde sollen namhafte Vertreter dieser Fachdisziplin im Austausch die Dimension der Menschenrechte in ihrer eigenen Rechtsordnung beleuchten, um von da aus den Dialog mit anderen Rechtsordnungen zu beginnen.
Förderung des Verständnisses der Juristen und der Jura-Studenten Israels, Polens und Deutschlands für das jeweils andere Land und dessen Menschen, Geschichte, Kultur, Politik und Sprache.
Erarbeitung von Gemeinsamkeiten durch Eintritt in ein rechtsvergleichendes Gespräch über das nationale und internationale Recht der Länder Israel, Polen und Deutschland unter Berücksichtigung der Bedeutung der jeweiligen unterschiedlichen historischen, sozialen, religioösen und kulturellen Prägung.

Principal investigators
Kirchner, Christian Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. (Details) (Civil Law, Commercial Law and Economics)

Financer
Fritz Thyssen Stiftung

Duration of project
Start date: 11/2003
End date: 11/2003

Last updated on 2022-08-09 at 11:09