FOR 391/1: Repräsentation als Kulturtechnik. Analyse der historischen Repräsentationsformung unter der Prämisse des Bildes


Das Projekt bezieht sich auf die Begründung der modernen Staatstheorie durch Thomas Hobbes (1651) und die folgenden beiden Jahrzehnte einer kontroversen Debatte über die Darstellung des Souveräns. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen einer mathematisch begründeten Staatslehre, wie sie Hobbes mit seinem „Leviathan“ verfolgte, und einem metaphysisch fundierten Souveränitätsbild, wie es André Felibien, der Kunst- und Kulturdirigent Ludwigs XIV., in seinem „Portrait du Roy“ propagierte (1663).


Projektleitung
Bredekamp, Horst Prof. Dr. phil. (Details) (DFG-Forschergruppen)

Laufzeit
Projektstart: 03/2001
Projektende: 03/2003

Forschungsbereiche
Kunstgeschichte

Zuletzt aktualisiert 2021-08-09 um 13:33