Was ist der "Islamische Staat"? Netzwerk-Staaten als Bedrohung


Was ist der "Islamische Staat"? Netzwerk-Staaten als Bedrohung. Das Projekt "Was ist der 'Islamische Staat'? Netzwerk-Staaten als Bedrohung für offene Gesellschaften" verfolgt zwei Ziele: Erstens sucht es aufständische Netzwerk-Staaten - am Beispiel des so genannten "Islamischen Staats" (IS) - als einen neuen Typus nichtstaatlicher Gewaltakteure in der internationalen Politik zu beschreiben. Zweitens zielt es auf ein umfassendes Verständnis der spezifischen Bedrohung ab, die Akteure wie der IS für offene multikulturelle Gesellschaften darstellen. Netzwerk-Staaten sind weder Terrornetzwerke noch territorial begrenzte souveräne Staaten, sondern hybride Akteure, die Elemente von Terrornetzwerken und souveränen Territorialstaaten auf neuartige Weise miteinander verbinden. Der IS vertraut einerseits auf globale Netzwerke ausländischer Kämpfer, Gelder und Waffen. Andererseits kontrollieren seine Führer bestimme territoriale Enklaven und generieren dort Legitimität durch die Bereitstellung öffentlicher Güter wie auch durch klassische Guerillataktiken des Terrors und der ideologischen Indoktrination. Am Beispiel des IS bearbeiten wir vier Fragen: 1. Wie lässt sich der gegenwärtige Aufstieg aufständischer Netzwerk-Staaten erklären? 2. Inwiefern, wenn überhaupt, unterscheiden sich heutige aufständische Netzwerk-Staaten von historischen Guerillabewegungen und deren Staatsbildungsversuchen? 3. Wie genau bedrohen aufständische Netzwerk-Staaten offene multikulturelle Gesellschaften im Allgemeinen und Deutschland sowie Australien im Besonderen? 4. Welche Strategien sind am effektivsten, um der von aufständischen Netzwerk-Staaten ausgehenden Bedrohung offener multikultureller Gesellschaften zu begegnen? Das Projekt sieht eine zweijährige Zusammenarbeit der deutschen und australischen Projektteilnehmer mit vier einmonatigen Intensiv-Arbeitsphasen in Berlin und Brisbane vor.
Was ist der "Islamische Staat"? Netzwerk-Staaten als Bedrohung. Das Projekt "Was ist der 'Islamische Staat'? Netzwerk-Staaten als Bedrohung für offene Gesellschaften" verfolgt zwei Ziele: Erstens sucht es aufständische Netzwerk-Staaten - am Beispiel des so genannten "Islamischen Staats" (IS) - als einen neuen Typus nichtstaatlicher Gewaltakteure in der internationalen Politik zu beschreiben. Zweitens zielt es auf ein umfassendes Verständnis der spezifischen Bedrohung ab, die Akteure wie der IS für offene multikulturelle Gesellschaften darstellen. Netzwerk-Staaten sind weder Terrornetzwerke noch territorial begrenzte souveräne Staaten, sondern hybride Akteure, die Elemente von Terrornetzwerken und souveränen Territorialstaaten auf neuartige Weise miteinander verbinden. Der IS vertraut einerseits auf globale Netzwerke ausländischer Kämpfer, Gelder und Waffen. Andererseits kontrollieren seine Führer bestimme territoriale Enklaven und generieren dort Legitimität durch die Bereitstellung öffentlicher Güter wie auch durch klassische Guerillataktiken des Terrors und der ideologischen Indoktrination. Am Beispiel des IS bearbeiten wir vier Fragen: 1. Wie lässt sich der gegenwärtige Aufstieg aufständischer Netzwerk-Staaten erklären? 2. Inwiefern, wenn überhaupt, unterscheiden sich heutige aufständische Netzwerk-Staaten von historischen Guerillabewegungen und deren Staatsbildungsversuchen? 3. Wie genau bedrohen aufständische Netzwerk-Staaten offene multikulturelle Gesellschaften im Allgemeinen und Deutschland sowie Australien im Besonderen? 4. Welche Strategien sind am effektivsten, um der von aufständischen Netzwerk-Staaten ausgehenden Bedrohung offener multikultureller Gesellschaften zu begegnen? Das Projekt sieht eine zweijährige Zusammenarbeit der deutschen und australischen Projektteilnehmer mit vier einmonatigen Intensiv-Arbeitsphasen in Berlin und Brisbane vor.


Projektleitung
Münkler, Herfried Prof. Dr. phil. (Details) (Theorie der Politik)

Laufzeit
Projektstart: 01/2016
Projektende: 12/2017

Zuletzt aktualisiert 2022-08-09 um 11:06