Modellprojekt Aids-Archiv


Mit dem Modellprojekt Aids-Archiv schafft unsere Forschungsstelle in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek im Grimm-Zentrum eine Grundlage für den Aufbau einer Sammlung zur Kulturgeschichte von HIV/Aids. Zu diesem Zweck ergänzt sie die Bestände im Haeberle-Hirschfeld-Archiv zur Aids-Politik durch eine komplementäre Auswahl von Vor- und Nachlässen.
Ziel ist der schrittweise Aufbau eines exemplarischen Sammlungsbestandes, um ihn für die künftige Forschung zu sichern. In Anbetracht großer Lücken zu diesem Thema in den Archiven, Bibliotheken und Sammlungen stellt die Sicherung von Beständen zur kulturpolitischen Geschichte von HIV/Aids und deren Erforschung eine zentrale Aufgabe dar.
Bei der Erweiterung geht es um die Sicherung jener Spuren, die das Leben mit HIV und Aids nicht nur bei homosexuellen Männern in den vergangenen Jahrzehnten hinterlassen hat. Zu diesem Zweck ist es wichtig, die entstandenen neuen Formen der Selbstorganisation, des Empowerment und der politischen Intervention in ihrer Vielfalt zu dokumentieren. Im Mittelpunkt stehen private und institutionelle Materialien, anhand derer sich die persönlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen mit HIV/Aids exemplarisch darstellen lassen.

Projektleitung
Kraß, Andreas Prof. Dr. (Details) (Ältere deutsche Literatur / Literatur des hohen Mittelalters)

Laufzeit
Projektstart: 07/2014
Projektende: 07/2015

Forschungsbereiche
Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft; Kulturwissenschaft

Forschungsfelder
Gender Studies; Geschlechterforschung, Modern and Contemporary History, Queer History, Queer Studies

Zuletzt aktualisiert 2020-15-03 um 23:09