Eine Erprobung des Begriffes "minoritäre Literatur" III


Eine Erprobung des Begriffes "minoritäre Literatur" samt einer Darstellung desselben anhand ausgewählter Beispiele. Gefragt wird nach dem kategorialen Kontext, in dem der Begriff d. minoritären Literatur in den Schriften von G. Deleuze und F. Guattari steht. Es geht um die Möglichkeitsbedingungen einer Literatur, die aus kulturhistorischen Minderheitsbedingungen heraus - mit einem Ausdruck der Theoretiker - "revolutionär" wirkt, ein minoritäres Werden eröffnet, das allen offen steht. Literaturgeschichtlich beobachtbare Defizite, die der Ansatz nicht klärt, wie Tendenzen minderheitlicher Autoren sich auf einen exklusiven Heimat- oder Volksbegriff zu beziehen, werden im Projekt überprüft am Beispiel von Autoren aus dem Kontext der prager- und sudetendeutschen Literatur.


Projektleitung
Schütz, Erhard Prof. Dr. phil. (Details) (Neuere deutsche Literatur / Literatur des 18. bis 20.Jahrh.)

Mittelgeber
DFG: Sachbeihilfe

Laufzeit
Projektstart: 02/2000
Projektende: 07/2000

Forschungsfelder
Deleuze/Guattari, Methodenentwicklung, Minderheitenliteraten

Zuletzt aktualisiert 2022-08-09 um 13:07