Kindliches Erleben politischer Phänomene - Konsequenzen für das politische Lernen im Sachunterricht der Grundschule. Eine phänomenografische Untersuchung


Auf methodischer Grundlage der Grounded Theory wird angestrebt, eine Theorie des kindlichen Erlebens politischer Phänomene zu entwickeln, die wiederum für einen, im Sinne politischen Lernens, lernförderlichen Unterricht nutzbar gemacht wird, indem von ihr ausgehend didaktische Leitlinien für das politische Lernen im Sachunterricht formuliert werden. Zielsetzung und leitende Fragestellung der Arbeit machen ein Vorgehen in zwei Schritten notwendig:
1) Die Anknüpfung an den und die Absicherung des aktuellen Forschungsstandes, indem die Perspektiven von Grundschüler*Innen auf Krieg und Frieden erhoben werden.
2) Darauf aufbauend: Die Konzeption von Lernumgebungen, die eine unterrichtliche Behandlung von Krieg und Frieden im Sinne politischen Lernens ermöglichen sollen sowie deren praktische Erprobung und anschließende Analyse.
Der Studie liegt dabei, in Anlehnung an Ference Marton und Shirley Booth, ein Verständnis von Lernen als Erlebensveränderung, im Sinne eines sich entwickelnden Erlebens der Welt, zugrunde.

Projektleitung
Pech, Detlef Prof. Dr. (Details) (Grundschulpädagogik mit Schwerpunkt Lernbereich Sachunterricht)

Laufzeit
Projektstart: 11/2010
Projektende: 10/2013

Zuletzt aktualisiert 2020-19-10 um 05:17