Katastophenrechtstendenzen


Ziel des Forschungsvorhabens ist die umfassende Untersuchung des vorbeugenden Katastrophenschutzes. Hierbei nimmt die Katastrophengefahrenerforschung (Risikoanalyse) eine bedeutende Rolle ein. Denn ohne das Erkennen von Gefahren ist die Vermeidung ihres Eintritts bzw. die Minderung des Schadensausmaßes kaum möglich. Ob bzw. inwieweit die Gefahrenerforschung normativ verankert und zwischen den Verwaltungsebenen hinreichend vernetzt ist, soll daher kritisch betrachtet werden. Die Katastrophenschadensminderung bei eingetretenen Ereignissen bedarf einer adäquaten Vorbereitung des Katastrophenschutzes. Insofern stellt sich die sog. Katastrophenvorsorge als Element der (passiven) Katastrophenvermeidung dar. Es bedarf einer Untersuchung der Abstimmung von bestehenden Katastrophengefahren und angepassten Vorsorgemaßnahmen. Da Katastrophenvermeidungsrecht zumeist Bundesrecht darstellt und die Katastrophenvorsorge ebenso wie die Katastrophenbekämpfung unter die Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenz der Länder fällt, bedarf es hier einer hinreichenden Verknüpfung. Die Herstellung dieser Verknüpfung soll einen weiteren Gegenstand des Projekts „Recht der Katastrophenvermeidung“ bilden.


Projektleitung
Kloepfer, Michael Prof. em. Dr. (Details) (Öffentliches Recht)

Laufzeit
Projektstart: 03/2010
Projektende: 04/2012

Zuletzt aktualisiert 2020-30-09 um 13:13