Das moderne Indien in deutschen Archiven, 1706-1989 (MIDA)


Eine Vielzahl kurz- und langfristiger Austauschbeziehungen, die sich seit der frühen Neuzeit zwischen deutschsprachigen Teilen Europas und dem indischen Subkontinent entwickelten, haben deutschen Archiven zu umfangreichen, bislang jedoch unzureichend genutzten indienbezogenen Quellenbeständen verholfen. Im Einzelnen verfolgt das Projekt fünf Kernziele: 1. die Bestände deutscher Archive zur Geschichte des modernen Indiens und zur deutschindischen Verflechtungsgeschichte von der Etablierung der Dänisch-Halleschen Mission in Südindien (1706) bis zum Ende der deutschen Zweistaatlichkeit (1989/90) systematisch in einer Datenbank zu erfassen und zu verschlagworten; 2. diese Datenbank der internationalen Forschung als „wachsende“ und offene digitale Ressource für gezielte Archivrecherchen nachhaltig zur Verfügung zu stellen; 3. auf der Grundlage dieser systematischen Bestandserfassung einen sukzessive zu erweiternden digitalen Archivführer zu erstellen, der sowohl der internationalen Forschung wie auch einem breiteren Publikum einen Überblick über die relevanten Bestände in ihrer thematischen Breite ermöglicht; 4. durch eine Serie von Pilot-Forschungsprojekten und eine daraus hervorgehende Schriftenreihe das Potential deutscher Archivressourcen exemplarisch zu demonstrieren, um a) deren intensivere Erforschung insbesondere durch deutsche und indische Historiker/innen sowie b) die Schaffung der hierfür erforderlichen multilingualen und interregionalen Qualifikationsprofile zu fördern; 5. durch gezielte Maßnahmen, insbesondere mittels einer deutsch-indischen „Tandemstruktur“ der Pilotprojekte, zur nachhaltigen Realisierung des von DFG und Indian Council for Historical Research (ICHR) auf einem bilateralen Symposium im November 2012 formulierten Ziels einer Intensivierung deutsch-indischer Forschungskooperationen in den Geisteswissenschaften beizutragen.
Eine Vielzahl kurz- und langfristiger Austauschbeziehungen, die sich seit der frühen Neuzeit zwischen deutschsprachigen Teilen Europas und dem indischen Subkontinent entwickelten, haben deutschen Archiven zu umfangreichen, bislang jedoch unzureichend genutzten indienbezogenen Quellenbeständen verholfen. Im Einzelnen verfolgt das Projekt fünf Kernziele: 1. die Bestände deutscher Archive zur Geschichte des modernen Indiens und zur deutschindischen Verflechtungsgeschichte von der Etablierung der Dänisch-Halleschen Mission in Südindien (1706) bis zum Ende der deutschen Zweistaatlichkeit (1989/90) systematisch in einer Datenbank zu erfassen und zu verschlagworten; 2. diese Datenbank der internationalen Forschung als „wachsende“ und offene digitale Ressource für gezielte Archivrecherchen nachhaltig zur Verfügung zu stellen; 3. auf der Grundlage dieser systematischen Bestandserfassung einen sukzessive zu erweiternden digitalen Archivführer zu erstellen, der sowohl der internationalen Forschung wie auch einem breiteren Publikum einen Überblick über die relevanten Bestände in ihrer thematischen Breite ermöglicht; 4. durch eine Serie von Pilot-Forschungsprojekten und eine daraus hervorgehende Schriftenreihe das Potential deutscher Archivressourcen exemplarisch zu demonstrieren, um a) deren intensivere Erforschung insbesondere durch deutsche und indische Historiker/innen sowie b) die Schaffung der hierfür erforderlichen multilingualen und interregionalen Qualifikationsprofile zu fördern; 5. durch gezielte Maßnahmen, insbesondere mittels einer deutsch-indischen „Tandemstruktur“ der Pilotprojekte, zur nachhaltigen Realisierung des von DFG und Indian Council for Historical Research (ICHR) auf einem bilateralen Symposium im November 2012 formulierten Ziels einer Intensivierung deutsch-indischer Forschungskooperationen in den Geisteswissenschaften beizutragen.


Projektleitung
Mann, Michael Prof. Dr. (Details) (Kulturen und Gesellschaften Südasiens)

Laufzeit
Projektstart: 11/2014
Projektende: 07/2022

Zuletzt aktualisiert 2022-20-01 um 21:16