GRK 1324/3: Modellbasierte Entwicklung von Technologien für selbstorganisierende dezentrale Informationssysteme im Katastrophenmanagement - METRIK - Auslauffinanzierung


Informatiker der Humboldt-Universität und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen setzen ihre interdisziplinäre Kooperation mit Geo-Wissenschaftlern aus dem Berliner und Potsdamer Raum bei der gemeinsamen Erforschung einer besonderen Art der drahtlosen Kommunikation und Kooperation von Computern fort. Durch Verwirklichung von Prinzipien der Selbst-Organisation und durch Einsatz preiswerter (aber flächendeckender) Sensorik werden durch das Graduiertenkolleg neue Horizonte bei der Entwicklung von geo-spezifischen Monitoring-, Informations- und Alarmierungssystemen eröffnet, die Umweltprozesse in Raum und Zeit analysieren. Die zu erforschenden Netzarchitekturen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf der einen Seite ohne eine (aufwändige) zentrale Verwaltung auskommen und sich an Veränderungen der Umgebung anpassen können. Auf der anderen Seite sind die gewonnenen Daten in Geo-Informationssystemen per Cloud-Technologien zu erfassen und zu verwalten, wofür das Graduiertenkolleg effiziente Verfahren zur automatischen Analyse von großen Raum-Zeit-Datenreihen entwickelt. So setzt das Graduiertenkolleg in der finalen Phase durch solche Themen besondere Akzente, die eine Fortführung der Forschungen im Smart City Kontext erlauben. Dazu gehört insbesondere der Einsatz von METRIK-Technologien zur Steuerung von Laternenlicht in Abhängigkeit tatsächlich benötigter Energiemengen und momentaner Verkehrsbelastungen.


Projektleitung
Fischer, Joachim Prof. Dr. sc. nat. (Details) (Graduiertenkollegs)

Laufzeit
Projektstart: 04/2015
Projektende: 08/2016

Zuletzt aktualisiert 2020-17-03 um 23:08