SFB-TRR 190/1: Zwischenstaatlicher Wettbewerb und historische Wurzeln von Identität (TP B08)


In den letzten Jahren hat sich der politische Diskurs wegbewegt von Klassengegensätzen, hin zu Gegensätzen zwischen „Stämmen“, die auf Identitätskonstrukten basieren (ethnische, sexuelle oder religiöse Identität; „Remainers“ vs. „Leavers“; etc.). „Identitätspolitik“ ist das Schlüsselwort für diese Entwicklung. Ziel von Projekt B08 ist es, die Untersuchung von „Identitätspolitik“ auf eine historische, empirische Grundlage zu stellen. Es geht darum, die Entstehung moderner Identitäten aus historischer und politökonomischer Perspektive zu verstehen. Wir konzeptualisieren Identitäten als nicht-standardisierte Präferenzen, die sich gegenseitig bedingen, sich durch die Intervention rationaler politischer Akteure verändern können und Gegenstand individueller Entscheidungen sind.


Projektleitung
Wolf, Nikolaus Prof. Dr. (Details) (Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsgeschichte)

Beteiligte externe Organisationen

Laufzeit
Projektstart: 01/2017
Projektende: 12/2020

Forschungsbereiche
Geistes- und Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wirtschaftswissenschaften

Zuletzt aktualisiert 2021-22-07 um 18:21