Entwicklung biotechnologischer Verfahren für die Züchtung und Massenvermehrung leistungsfähiger Klonsorten forstlich wichtiger Nadelgehölze: Beispiel Douglasie


Ziel ist es, die Produktivität in Forsten und Schnellwuchsplantagen durch leistungsfähige Mehrklonsorten der Douglasie zu erhöhen, um dem steigenden Holzbedarf für die stoffliche und energetische Verwertung Rechnung zu tragen und zugleich mit der Baumart Douglasie zu erwartenden klimatischen Veränderungen zu entsprechen. Aus erfolgreicher Züchtung steht den Partnern überdurchschnittlich leistungsfähiges und standortgerechtes Material zur Verfügung, das für die forstliche Nutzung zugelassen ist. Es kann jedoch nur mit großem Aufwand und in unzureichendem Maße durch gelenkte Kreuzungen erzeugt werden. Einzige Möglichkeit der wirtschaftlichen Nutzung ist die Massenvermehrung ausgewählter Genotypen aus den Kreuzungsnachkommenschaften, was jedoch nur durch ein biotechnologisches Verfahren auf der Grundlage der somatischen Embryogenese möglich ist. Hierfür liegen bei den Partnern grundlegende Ergebnisse vor, die angepasst und optimiert werden müssen. Ziel ist die Entwicklung eines praxisreifen Verfahrens. Für wirtschaftlichen Lösungen – sowohl das Vermehrungsverfahren als auch die Etablierung der Mehrklonsorten betreffend – ist es vorrangig, die Massenvermehrung bereits identifizierter Elitebäume zu erreichen. Dazu werden neue zelltechnische Methoden eingesetzt. Den phytopathologischen und qualitativen Anforderungen soll durch Frühselektion auf Schütteresistenz, Wachstums- und morphologische Parameter entsprochen werden, u. a. durch die Entwicklung und Nutzung molekularer Marker.


Projektleitung
Zoglauer, Kurt Prof. Dr. sc. nat. (Details) (Botanik und Arboretum)

Laufzeit
Projektstart: 07/2010
Projektende: 06/2015

Zuletzt aktualisiert 2020-11-11 um 11:16