Superdiversität und alternde Städte? Die Konvergenz von wachsender Multiethnizität und einer alternden Bevölkerung.


Die europäische Gesellschaft ist eine alternde Gesellschaft, die durch eine zunehmende Diversität gekennzeichnet ist. Insbesondere Städte und urbane Agglomerationen sind die gesellschaftlichen und räumlichen Konzentrationspunkte von Prozessen des multi-ethnischen demographischen, sozialen und kulturellen Wandels. Obgleich es viele Studien über a) den demografischen Wandel oder b) eine wachsende Superdiversität der europäischen Städte und Agglomerationen gibt, sind Untersuchungen des Nexus dieser beiden Prozesse rar, insbesondere hinsichtlich ihrer räumlichen Muster. Gleichzeitig stellen jedoch die bereits existierenden und sich zukünftig verstärkenden Auswirkungen der alternden und multi-ethnischen superdiversen Haushalte auf eine Stadt und insbesondere die Nachfrage nach entsprechendem Wohnraum und urbaner Infrastruktur entscheidende Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft dar. Vorliegende Studien zu individuellen Perspektiven des Alterns und ihre Anforderungen an eine Stadt müssen um raumbezogene und stadtweite Studien erweitert werden, welche die Prozesse der gleichzeitigen Superdiversität und Alterung in urbanen Räumen im Hinblick auf die Nachfrage nach Wohnraum und urbaner Infrastruktur analysieren. Die Kombination von qualitativen, individuenbezogenen Analysen und quantitativen, räumlich expliziten agentenbasierten Modellen (ABM) bietet neue Möglichkeiten für die Analyse des Nexus zwischen demografischem Wandel und kultureller Superdiversität sowie den daraus resultierenden Anforderungen an Wohnraum und urbaner Infrastruktur. Ziel dieses Projekts ist es, die Charakteristika von superdiversen, alternden Haushalten in europäischen Städten und Agglomerationen in ihrer Nachfrage nach Wohnraum und urbaner Infrastruktur zu analysieren.
Die europäische Gesellschaft ist eine alternde Gesellschaft, die durch eine zunehmende Diversität gekennzeichnet ist. Insbesondere Städte und urbane Agglomerationen sind die gesellschaftlichen und räumlichen Konzentrationspunkte von Prozessen des multi-ethnischen demographischen, sozialen und kulturellen Wandels. Obgleich es viele Studien über a) den demografischen Wandel oder b) eine wachsende Superdiversität der europäischen Städte und Agglomerationen gibt, sind Untersuchungen des Nexus dieser beiden Prozesse rar, insbesondere hinsichtlich ihrer räumlichen Muster. Gleichzeitig stellen jedoch die bereits existierenden und sich zukünftig verstärkenden Auswirkungen der alternden und multi-ethnischen superdiversen Haushalte auf eine Stadt und insbesondere die Nachfrage nach entsprechendem Wohnraum und urbaner Infrastruktur entscheidende Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft dar. Vorliegende Studien zu individuellen Perspektiven des Alterns und ihre Anforderungen an eine Stadt müssen um raumbezogene und stadtweite Studien erweitert werden, welche die Prozesse der gleichzeitigen Superdiversität und Alterung in urbanen Räumen im Hinblick auf die Nachfrage nach Wohnraum und urbaner Infrastruktur analysieren. Die Kombination von qualitativen, individuenbezogenen Analysen und quantitativen, räumlich expliziten agentenbasierten Modellen (ABM) bietet neue Möglichkeiten für die Analyse des Nexus zwischen demografischem Wandel und kultureller Superdiversität sowie den daraus resultierenden Anforderungen an Wohnraum und urbaner Infrastruktur. Ziel dieses Projekts ist es, die Charakteristika von superdiversen, alternden Haushalten in europäischen Städten und Agglomerationen in ihrer Nachfrage nach Wohnraum und urbaner Infrastruktur zu analysieren.


Projektleitung
Haase, Dagmar Prof. Dr. (Details) (Landschaftsökologie und Biogeographie)
Helbrecht, Ilse Prof. Dr. (Details) (Kultur- und Sozialgeographie)
Lakes, Tobia Prof. Dr. (Details) (Angewandte Geoinformationsverarbeitung)

Laufzeit
Projektstart: 03/2017
Projektende: 02/2020

Forschungsbereiche
Geodäsie, Photogrammetrie, Fernerkundung, Geoinformatik, Kartographie, Humangeographie, Physische Geographie

Forschungsfelder
Migration und Integration

Zuletzt aktualisiert 2022-08-09 um 21:08