Krise als Chance? Entwicklungsalternativen in Südkaukasien


Die geplante Sommerschule soll interdisziplinär ausgelegt sein und für 20 Studierende aus Deutschland (10), Aserbaidschan (5) und Georgien (5) in der aserbaidschanischen Stadt Zaqatala organisiert werden. Als Referent*innen werden jeweils zwei Wissenschaftler*innen bzw. Expert*innen aus den jeweiligen Ländern das Programm gestalten. Die Sommerschule ist aus Kostengründen für 10 Tage geplant und beinhaltet sowohl Seminarteile als auch Exkursionen mit fachlichen Schwerpunkten. Das Auswahlverfahren orientiert sich an den Erfahrungen der Veranstalter mit Sommerschulen und Workshops: Die Teilnahme wird einerseits ausgeschrieben, die Auswahl erfolgt nach fachlicher Eignung, Motivation, sozialer und interkultureller Kompetenz sowie gendergerecht, andererseits empfehlen die Länderkoordinatoren in Georgien und Aserbaidschan geeignete Kandidat*innen, die im zivilgesellschaftlichen Bereich aktiv sind. Der Kaukasusbezug des Studiums muss bei allen Bewerber*innen erkennbar sein. In der Regel wird es sich um Studierende der Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften handeln. Bewerben können sich auch Studierende, die eine B.A. -, Master- oder Magister-Arbeit oder ein Dissertationsprojekt in der Region planen. Bevorzugt werden Studierende, die sich für die post-sowjetischen Republiken generell und jene Kaukasiens/ des Kaspischen Raumes speziell interessieren. In der Bewerbung soll dieses Interesse mit Blick auf den bisherigen sowie für die Zukunft geplanten Studienverlauf in einem Motivationsschreiben dargelegt werden. Die Teilnahme am Sprachkurs Aserbaidschanisch, Regionalgrundkenntnisse und Forschungsinteresse sind die wichtigsten Auswahlkriterien.


Principal Investigators
Auch, Eva-Maria Prof. Dr. (Details) (History of Azerbaijan)

Duration of Project
Start date: 01/2017
End date: 12/2017

Last updated on 2020-04-11 at 08:46