ZUKO: HU-Zukunftskonzept: re: work. Art and Reproduction (Förderlinie Freiräume)


Ausgehend von aktuellen Debatten um das Verhältnis von Kunst und Arbeit widmet sich das Projekt „re: work. Art and Reproduction“ einem Bereich, der in der gegenwärtigen Fokussierung auf Produktion und Produktivität bisher wenig Beachtung gefunden hat. Gemeint ist hier der vermeintlich nicht-produktive Bereich der Reproduktion, in dem die Sicherung und Instandhaltung von Produktionskapazitäten und –vermögen gewährleistet wird. Der Kunst kommt hierbei eine zentrale Position zu, insofern sie traditionell, der Reproduktion vergleichbar, als eine Form von nicht-produktiver Tätigkeit verstanden wurde. Seit dem frühen 20. Jahrhundert bis heute gab es jedoch immer wieder Ansätze, sie als Arbeit zu perspektivieren. Mit der These, dass das Aufkommen von Theorie und Praxis von Kunst als Arbeit in engem Zusammenhang mit Krisen der ökonomischen und sozialen Reproduktion steht, möchte das Projekt in aktuelle Debatten intervenieren. Mit dem Projekt soll gleichzeitig die Basis für ein internationales Netzwerk gelegt werden, das die bestehenden Kooperationen zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin, dem University College London und der Princeton University verstetigt.


Projektleitung
ZUKO, 3. Säule (Details) (Präsidialbüro / 3. Säule)

Laufzeit
Projektstart: 10/2014
Projektende: 09/2016

Zuletzt aktualisiert 2020-16-09 um 14:52