Möglichkeiten und Grenzen der Bereitstellung von Mobilitätsoptionen durch den informellen Sektor. Das Beispiel „Moto-Taxi“ in subsaharischen Städten.


In den stark wachsenden Städten im subsaharischen Afrika sind öffentliche, vom Staat getragene Nahverkehrssysteme nur unzureichend vorhanden. Das Angebotsdefizit wird durch Beförderungsangebote des informellen Sektors kompensiert, allerdings ist über die Organisation zwischen den einzelnen Segmenten des informellen Verkehrs wenig bekannt, so dass es schwierig ist, Konzepte anzustoßen, die unter anderem eine Integration von staatlichen und privaten Verkehrsangeboten ermöglichen. Ziel des Projektes ist es, die Akteurssysteme, die Interessenlagen der Akteure und die darauf beruhende Funktionsweise des öffentlichen Verkehrs in N‘Djamena (Tschad), einer stark wachsenden Stadt des subsaharischen Afrikas, zu untersuchen. Die Projektergebnisse werden einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zum Verständnis der Wechselwirkung zwischen verkehrlicher und räumlicher Entwicklung in den subsaharischen Städten liefern. Gleichzeitig wird Verwertbarkeit für die Praxis angestrebt.


Projektleitung
Lenz, Barbara Prof. Dr. rer. nat. (Details) (Verkehrsgeographie (S))

Laufzeit
Projektstart: 07/2015
Projektende: 03/2018

Zuletzt aktualisiert 2021-10-06 um 15:29