Nicht-traditionelle Studierende zwischen Risikogruppe und akademischer Normalität. Eine empirische Untersuchung zu den vor-akademischen Werdegängen und den Studienverläufen nicht-traditioneller Studierender in Deutschland


Der Stichprobenplan für das Nationale Bildungspanel (NEPS) sieht für die Etappe 7 (Hochschulstudium und Übergang in den Beruf) eine Vollerhebung nicht-traditioneller Studierender im Rahmen der ersten Erhebungswelle (Zeitpunkt: 1. Studienjahr, Erhebung WS 2010/11 bzw. SS 2011) vor. Damit ist erstmals die Möglichkeit gegeben, bundesweit repräsentativ empirische Aussagen über die Bildungs- und Lebensverläufe dieser Gruppe vor dem Studienbeginn, über ihre Studienverläufe sowie ihren späteren beruflichen Verbleib gewinnen zu können. Entsprechend der Zeitstruktur des Studierendenpanels im NEPS sollen in der Studie die Lebens- und Bildungsverläufe vor dem Studium sowie die Studienverläufe bis zum Ende der ersten Studienphase (Bachelor) im Mittelpunkt stehen. Damit ist es auf dieser Datengrundlage möglich, empirisch fundierte Aussagen zu einem seit langer Zeit bildungspolitisch kontroversen Thema zu gewinnen, nämlich der Frage der (faktischen) Studierfähigkeit nicht-traditioneller Studierender. Das Projekt lässt sich in drei Teiluntersuchungen gliedern. Teiluntersuchung 1 – Auswertung der amtlichen Studierendenstatistik, Teiluntersuchung 2 – qualitativer Teil – Intensivinterviews mit 50 nicht-traditionellen Studierenden; Teiluntersuchung 3 - Analyse des NEPS-Datensatzes. Teilergebnisse werden projektbegleitend dem BMBF präsentiert. Zu Projektende werden die Ergebnisse auf einem Ergebnisworkshop präsentiert.


Principal Investigators
Wolter, Andrä Prof. Dr. (Details) (Educational Studies in Higher Education)

Duration of Project
Start date: 12/2011
End date: 09/2016

Last updated on 2020-17-11 at 14:26