Workshop "Berlin in the Cold War - The Cold War in Berlin"


Das Ende des Kalten Krieges liegt 25 Jahre zurück und dennoch erfolgt die Historisierung des Konfliktes, der die zweite Hälfte des 20. Jh. so maßgeblich geprägt hat, nur schleppend - inbesondere im Hinblick auf die Bedeutung seines wohl prominentesten Symbols: Berlin. Während unzählige Studien sich bereits der politischen und diplomatischen Geschichte der Auseinandersetzung gewidmet haben, so fehlt es dennoch bis heute an Untersuchungen, die sich dem Thema nicht nur aus einer top-down-Perspektive widmen. Über die Rolle der Berliner Bevölkerung zu Beginn des Kalten Krieges, über dessen alltäglichen Auswirkungen und den Umgang mit der knapp 40 Jahre währenden alliierten Besatzung, speziell in den Jahren nach dem Mauerbau, wissen wir nur wenig. Um diesem historiographischen Ungleichgewicht zu begegnen, wollen wir in Form eines Workshops Ansätze für eine integrierte Geschichte Berlins diskutieren. Die Zusammensetzung der Teilnehmer - amerikanische sowie deutsche Professoren und Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen - verspricht einen inspirierenden Austausch und Anregungen für neue methodische Zugriffe auf die Geschichte Berlins in transnationalem Kontext.


Projektleitung
Sabrow, Martin Prof. Dr. (Details) (Neueste und Zeitgeschichte (S))

Laufzeit
Projektstart: 06/2015
Projektende: 06/2017

Zuletzt aktualisiert 2020-01-06 um 17:27