Nature/Culture: Mythical Demarcations and their Transformations through History


Natur/Kultur: Zur Transformationsgeschichte einer mythischen Grenzziehung Teilprojekt A 14 im SFB 644 "Transformationen der Antike" Im Mittelpunkt des Teilprojektes steht die Untersuchung der Transformationsgeschichte der Grenzziehung zwischen Natur und Kultur, und zwar auf dem Feld der antiken Kulturentstehungslehren, der politischen Philosophie der Neuzeit und der Wissenschaften vom Menschen (Anthropologie, Psychoanalyse, Ethnologie). Dabei stehen folgende Fragen im Blickpunkt: Wie und unter welchen kulturhistorischen Voraussetzungen werden die antiken Differenzen von Physis und Techne, von Physis und Nomos in die moderne Leitdifferenz von Natur und Kultur transformiert? Welche Rolle spielt dabei die Reihe jener Gegenbegriffe wie Gesellschaft, Zivilisation und Geschichte, die dem Teminus Natur im 17. und 18. Jahrhundert zugeordnet wird? Wie wird die Grenze zwischen Natur und Kultur jeweils gezogen und dramatisiert? Mithilfe welcher gewalttätigen Akte, Praktiken, Techniken, Kulturtechniken und Erfindungen vollzieht sich der Übergang von Natur zu Kultur sowie die Unterscheidung von Tier und Mensch? Welche je besonderen Tiere und welche konkreten Mensch-Tier-Beziehungen stehen dabei im Mittelpunkt? Unterprojekt I: Antike Kulturentstehungsmythen im Zeichen des neuzeitlichen Kontraktualismus (Iris Därmann) Unterprojekt II: Antike Kulturentstehungsmythen im Zeichen neuzeitlicher und moderner Wissenschaften vom Menschen (Stephan Zandt)


Principal Investigators
Därmann, Iris Prof. Dr. (Details) (Cultural Theory and Cultural Aesthetics)

Duration of Project
Start date: 01/2013
End date: 12/2016

Last updated on 2020-01-06 at 17:24