Optimale Rückmeldeformate zur Unterstützung evaluativer Potenziale in Schulen - organisationale Bedingungen und Effekte auf die Leistungsentwicklung


Das Projekt ist Teil eines Verbundvorhabens zum Thema "Schulen als Steuerungsakteure im Bildungssystem Bedingungen und Effekte der Entwicklung evaluativer Potenziale", das gemeinsam mit Prof. Dr. Felicitas Thiel (Freie Universität Berlin) im Rahmen des Rahmenprogramms, Steuerung im Bildungssystem des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantragt wurde. Infolge der schrittweisen Implementation eines neuen bildungspolitischen Steuerungsmodells werden Einzelschulen zunehmend zu eigenständigen Steuerungsakteuren im Bildungssystem. Der Entwicklung evaluativer Potenziale kommt bei der Verlagerung von Steuerungskompetenzen auf die schulische Organisationsebene eine zentrale Bedeutung zu. Wie Schule evaluatives Wissen aus externer Evaluation (Schulinspektorate), interner Evaluation, Ergebnisrückmeldungen von Schulleistungstests und zentralen Prüfungen nutzen, welche Bedingungen die Entwicklung evaluativer Potentiale behindern oder befördern und welche Effekte die Entwicklung evaluativer Potentiale durch Schulen auf die Schülerleistungen hat, wird am Beispiel Berliner und Brandenburger Schulen untersucht. Dieses Teilvorhaben des Verbundes entwickelt zunächst auf der Basis von zuvor identifizierten Profiltypen von Schulen, die unterschiedlich mit Evaluationsinformationen umgehen, verschiedene Varianten elektronischer Rückmeldeformate. Die Feedbackformate werden dann in einer teil-randomisierten Interventionsstudie mit Standardrückmeldungen verglichen. Verständlichkeit und Akzeptanz des Feedbacks werden als abhängige Merkmale analysiert, ebenso das wahrgenommene Potenzial der Rückmeldungen für Unterrichts- bzw. Schulentwicklungsmaßnahmen. Zweitens werden die Effekte unterschiedlicher schulischer Evaluationspraxen auf die Entwicklung des Leistungsniveaus an Schulen im Längsschnitt untersucht.
Das Projekt ist Teil eines Verbundvorhabens zum Thema "Schulen als Steuerungsakteure im Bildungssystem Bedingungen und Effekte der Entwicklung evaluativer Potenziale", das gemeinsam mit Prof. Dr. Felicitas Thiel (Freie Universität Berlin) im Rahmen des Rahmenprogramms, Steuerung im Bildungssystem des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantragt wurde. Infolge der schrittweisen Implementation eines neuen bildungspolitischen Steuerungsmodells werden Einzelschulen zunehmend zu eigenständigen Steuerungsakteuren im Bildungssystem. Der Entwicklung evaluativer Potenziale kommt bei der Verlagerung von Steuerungskompetenzen auf die schulische Organisationsebene eine zentrale Bedeutung zu. Wie Schule evaluatives Wissen aus externer Evaluation (Schulinspektorate), interner Evaluation, Ergebnisrückmeldungen von Schulleistungstests und zentralen Prüfungen nutzen, welche Bedingungen die Entwicklung evaluativer Potentiale behindern oder befördern und welche Effekte die Entwicklung evaluativer Potentiale durch Schulen auf die Schülerleistungen hat, wird am Beispiel Berliner und Brandenburger Schulen untersucht. Dieses Teilvorhaben des Verbundes entwickelt zunächst auf der Basis von zuvor identifizierten Profiltypen von Schulen, die unterschiedlich mit Evaluationsinformationen umgehen, verschiedene Varianten elektronischer Rückmeldeformate. Die Feedbackformate werden dann in einer teil-randomisierten Interventionsstudie mit Standardrückmeldungen verglichen. Verständlichkeit und Akzeptanz des Feedbacks werden als abhängige Merkmale analysiert, ebenso das wahrgenommene Potenzial der Rückmeldungen für Unterrichts- bzw. Schulentwicklungsmaßnahmen. Zweitens werden die Effekte unterschiedlicher schulischer Evaluationspraxen auf die Entwicklung des Leistungsniveaus an Schulen im Längsschnitt untersucht.


Projektleitung
Pant, Hans Anand Prof. Dr. (Details) (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen)

Laufzeit
Projektstart: 09/2010
Projektende: 08/2013

Zuletzt aktualisiert 2020-01-06 um 16:53