“Motive und Handlungsmacht von vollverschleierten Frauen in Deutschland”


Welche verschiedenen Positionen zum Verbot der Vollverschleierung bestehen innerhalb der Gruppe der Trägerinnen selbst? Wie wird die Debatte darum von den Niqab tragenden Frauen selbst wahrgenommen, die über sie geführt wird? Was sind die unterschiedlichen Motive, die Vollverschleierung anzulegen und wie empfinden sie die Reaktionen der Öffentlichkeit? Welche Formen der Handlungsmacht erleben sie durch die Verschleierung und wo sehen sie Einschränkungen? Die Beantwortung dieser Fragen soll mithilfe der hier geplanten Studie durch eine möglichst große Zahl an Interviewpartnerinnen auf eine breitere Datenbasis gestellt werden. Durch leitfadengestützte qualitative Interviews werden von einem möglichen Verbot betroffene Frauen befragt, so dass verschiedene Positionen und Haltungen innerhalb der Gruppe herausgearbeitet werden können. Durch diese Vorgehensweise wird nicht die Position einer einzelnen Person als pars pro toto genommen, sondern systematisch die mögliche Vielfalt an Positionen herausgearbeitet.


Projektleitung
Yurdakul, Gökcecicek Prof. Dr. (Details) (G.Simmel Prof. Comparative Studies on Diversity/Social Conflicts)
Hamann, Ulrike Dr. (Details) (G.Simmel Prof. Comparative Studies on Diversity/Social Conflicts)

Beteiligte Organisationseinheiten der HU

Laufzeit
Projektstart: 06/2017
Projektende: 12/2018

Zuletzt aktualisiert 2020-01-06 um 16:52