Verbundvorhaben: Förderpädagogische Lehrkräfte in inklusiven Schulen (FoLis) - Teilprojekt: Qualitative Analysen zur Expertise und Berufszufriedenheit


Das Forschungsdesign verbindet qualitative und quantitative Methoden. Nach einer Dokumentenauswertung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum Einsatz von Förderschullehrkräften in vier Bundesländern (BE, HE, MV und NRW) werden mit Hilfe von insg. 16 Experteninterviews auf der Ebene der Bildungsverwaltung Informationen zu Verteilungsmodi zum Einsatz von Förderpädagog_innen erhoben. Dem folgt eine leitfadengestützte Befragung von Schulleitungen in den genannten Bundesländern (je Bundesland 2), die der Entwicklung eines Fragebogens zum Einsatz von Förderschullehrkräften auf Einzelschulebene dient. Die Fragebogenerhebung richtet sich an 200 Grundschulen (je Bundesland 50), die einer Clusteranalyse unterzogen werden, um unterscheidbar schulbezogene Aufgabenprofile herauszuarbeiten. Die Cluster erlauben die Identifizierung derjenigen Schulen, in denen leitfadengestützte Interviews mit Förderschullehrkräfte durchgeführt werden (je Bundesland 12). Die qualitativen Daten werden inhaltsanalytisch, die quantitativen Daten mittels Korrelations- und Regressionsanalysen ausgewertet mit dem Ziel, Zusammenhänge zwischen administrativen und strukturellen Merkmalen auf Einzelschulebene einschl. Mandatierungen, Professionsmerkmalen (Berufsidentität) und individueller Arbeitszufriedenheit zu beschreiben, die Kenntnisse über gelingende Praxen zum Einsatz von Förderschullehrkräften in inklusiven Schulen erlauben.


Projektleitung
Moser, Vera Prof. Dr. (Details) (Pädagogik b. Beeinträchtigungen d. Lernens / Allgem. Rehab.-päd.)

Laufzeit
Projektstart: 01/2018
Projektende: 12/2020

Zuletzt aktualisiert 2021-16-12 um 19:43