Nachhaltigkeitsbasierte Wertschöpfungsketten als Teil des Green Deal: Strategien für Vertrauensbildung und Transparenz

Das Forschungsprojekt analysiert ausgewählte Projekte und Initiativen, die versuchen, agrarische Wertschöpfungsketten mit besonderen Nachhaltigkeitsleistungen zu etablieren. Solche nachhaltigkeitsbasierten Wertschöpfungsketten gelten als Ansatz, um sowohl die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Produktion wie auch die Einkommensmöglichkeiten der landwirtschaftlichen Betriebe zu verbessern, indem eine Mehrpreisbereitschaft bei Verbraucherinnen und Verbrauchern erschlossen wird. Die Fallstudien im Projekt sollen es zum einen ermöglichen, die Formen und Mechanismen der Vertrauensbildung in solchen Wertschöpfungsketten zu verstehen. Zum anderen sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Organisations-, Verwaltungs- und Kontrollstrukturen die Vertrauensbildung und Transparenz und damit die erfolgreiche Etablierung nachhaltigkeitsbasierter Wertschöpfungsketten fördern. Weiterhin soll abgeleitet werden, welcher Förder- und Unterstützungsbedarf ggf. auf verschiedenen Ebenen der Wertschöpfungskette besteht. Die Untersuchung bestehender Projekte und Initiativen soll dazu dienen, Handlungsempfehlungen zur Förderung nachhaltigkeitsbasierter Wertschöpfungsketten abzuleiten, welche die Ziele des "Green Deal" der EU unterstützen können.

Projektleitung
Feindt, Peter H. Prof. Dr. (Details) (Agrar- und Ernährungspolitik)
Feindt, Peter H. Prof. Dr. (Details) (Agrar- und Ernährungspolitik)

Beteiligte externe Organisationen

Mittelgeber
Sonstige Stiftungen

Laufzeit
Projektstart: 07/2020
Projektende: 02/2021

Forschungsbereiche
Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin

Forschungsfelder
Agrarpolitik, Agrarumweltpolitik, Agrar- und Ernährungspolitik, Agrarwissenschaften

Zuletzt aktualisiert 2020-25-09 um 00:05