Entwicklung der Grundlagen für ein nationales Monitoring des Tierwohls - Teilprojekt 8

Tierwohl in der Nutztierhaltung ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Gleichzeitig ist die Informationslage
zum Status Quo in der Haltung von Kleinwiederkäuern in Deutschland sehr gering. So liegen Daten zu
tierbasierten Indikatoren (Tiergesundheit, Verhlaten, Affektiver Zustand), zu ressourcenbasierten
Indikatoren (wie Platzangebot, Fressplatzgestaltung) und managementbezogenen (Art der Fütterung,
Weidegang, Tierkontrolle) kaum oder nur vereinzelt und nicht systematisch erhoben vor. Gründe hierfür
sind, dass die Daten nicht standardisiert erhoben werden und dadurch nicht vergleichbar sind, nur
bestimmte Produktionsrichtungen und Tierarten erfasst werden oder keine Rechtsgrundlage für eine
tierwohlbezogene Auswertung vorliegt.
Ziel des Projekts ist es, die Grundlagen für ein regelmäßiges, indikatorengestütztes Monitoring und eine
Berichterstattung über den Status des Tierwohls von Schafen und Ziegen in Deutschland sowie dessen
Veränderung über die Zeit zu erarbeiten. Dieses Tierwohl-Monitoring soll die verschiedenen Dimensionen
des Tierwohls in den relevanten Lebensabschnitten der Tiere (Haltung, Schlachtung, Transport) berücksichtigen.

Projektleitung
Hillmann, Edna Prof. Dr. (Details) (Tierhaltungssysteme)

Beteiligte Organisationseinheiten der HU

Mittelgeber
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Laufzeit
Projektstart: 06/2020
Projektende: 12/2021

Forschungsfelder
Agrarische Systeme, Informatik, Automatisierung, Agrarpolitik, Animal Husbandry, Tieraktivität, Tierhaltung, Gesundheitsmonitoring, Tierwohl

Zuletzt aktualisiert 2020-10-06 um 00:05