Summer School der Humboldt-Schülergesellschaft für Altertumswissenschaften 2018

Die Humboldt-Schülergesellschaft für Altertumswissenschaften wurde Ende 2010 auf Initiative des August-Boeckh-Antikezentrums und insbesondere von Prof. Dr. Stefan Kipf (Institut für Klassische Philologie) gegründet. Im Rahmen eines besonderen Veranstaltungsprogramms bietet sie an der Antike besonders interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, bereits vor dem Studium altertumswissenschaftliche Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin kennenzulernen.
Eine Winterakademie bildet den Auftakt zu den jährlichen Aktivitäten der Humboldt-Schülergesellschaft für Altertumswissenschaften. Bei dieser Veranstaltung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich drei Tage lang in intensivem Austausch mit Lehrenden der Humboldt-Universität ein ausgewähltes Thema der Antikeforschung zu erschließen. In der Vergangenheit wurde ein breites Themenspektrum behandelt: „2000 Jahre nach Ovid“, „Die Stadt in der Antike“, „Antike Medizin zwischen Theorie und Praxis“, „Die Antike im Film“, „Wettbewerb in der Antike“, „Freundschaft und Liebe in der Antike“ und „Fremde in Rom“.
Im September 2016 konnten wir erstmals eine Summer School veranstalten, bei der 25 Schülerinnen und Schüler in einer Tagungsstätte vor den Toren Berlins die verschiedenen Facetten des „Theaters in der Antike“ kennenlernten.
Mit besonderem Stolz erfüllt es uns, dass sich für unsere Veranstaltungen mittlerweile Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben. Dabei ist es uns gelungen, begabte Schülerinnen und Schüler mit den verschiedensten sozialen Hintergründen anzusprechen. So nehmen regelmäßig Jugendliche mit Migrationshintergrund und junge Erwachsene, die aus verschiedenen biographischen Gründen das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachholen, an unseren Veranstaltungen teil.
Die Summer School 2017 war auch sehr erfolgreich. Ganz offensichtlich ist es uns gelungen, Jugendliche für die Antike nachhaltig zu begeistern – nicht zuletzt Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung Warburg-Melchior-olearius-Stiftung.
Der Erfolg der Summer School 2017 hat uns darin bestärkt, auch in diesem Jahr wieder eine Summer School anzubieten, nicht zuletzt auf ausdrücklichen Wunsch unserer jugendlichen Mitglieder, die mittlerweile aus dem ganzen Bundesgebiet nach Berlin an die Humboldt-Universität kommen.
Vom 16.–19. August 2018 wird eine Tagung zum Thema Antike und die Naturwissenschaften mit 20 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Das Tagungsprogramm wird so abwechslungsreich wie hochkarätig besetzt sein: Neben Vorträgen zu Aristoteles, Lukrez und dem Thema Opferschau wird ein Besuch im Museum für Naturkunde stattfinden, um sich dort auf die Spuren des Gelehrten Conrad Gessner und seines berühmten Tierlexikons Historia animalium zu begeben. Dabei werden wir von renommierten Wissenschaftlern wie z. B. dem Berliner Gräzisten Markus Asper, dem Münchener Philosophen Christoph Rapp und Doktoranden des HU-Graduierten Kollegs „Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen“ unterstützt.

Projektleitung
Kipf, Stefan Prof. Dr. (Details) (Fachdidaktik Latein und Altgriechisch)

Mittelgeber
Sonstige Stiftungen

Laufzeit
Projektstart: 07/2018
Projektende: 09/2018

Zuletzt aktualisiert 2020-01-06 um 19:36