Tiere zum Sprechen bringen. Logistik, Wissenschaft, Präsentation

Das Projekt untersucht drei zentrale Berliner Institutionen: das Museum für Naturkunde Berlin, den Zoologischen Garten Berlin, zu dem Aquarium und später der Ost-Berliner Tierpark gehören, sowie die Zoologische Lehrsammlung der Humboldt-Universität. Diese Orte sind Orte der Forschung, der Wissensvermittlung und der Zurschaustellung von tierischen Objekten. Sie sind in unterschiedlicher Weise zentral für die Berliner Identität im globalen Kontext. Ihre Geschichte ist institutionell, personell sowie durch die Objekte verbunden. Angesiedelt an der Schnittstelle von Wissenschafts-, Infrastruktur- und Kulturgeschichte sowie Human-Animal-Studies und Umweltgeschichte fragt das Teilprojekt danach, wie Tiere in den und durch die Berliner Sammlungen zu Wissensobjekten und als solche zum Sprechen gebracht werden. Im Fokus stehen die Produktions-, Transfer- und Transformationsprozesse von Objekten, Wissen und Praktiken vom 19. bis ins 21. Jahrhundert.

Projektleitung
Lange, Britta PD Dr. (Details) (Wissens- und Kulturgeschichte)

Mittelgeber
BMBF

Laufzeit
Projektstart: 09/2018
Projektende: 08/2021

Zuletzt aktualisiert 2020-17-11 um 14:46