Traumatisierung als sonderpädagogische Kategorie

Traumatisierungen sind klinisch als bedeutsame Kategorie bei psychosozial schwer geschädigten Menschen anerkannt, werden im pädagogischen Kontext bisher jedoch weitgehend übersehen. Es wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise Traumatisierungen in Hinblick auf Förderung, Pädagogik und Therapie schwer verhaltensgestörter Schülerinnen und Schüler als rehabilitative Leitkategorie eingeräumt werden kann.

Projektleitung
Ahrbeck, Bernd Prof. Dr. phil. (Details) (Verhaltensgestörtenpädagogik)

Laufzeit
Projektstart: 01/2006
Projektende: 12/2011

Publikationen

Fuchs, Barbara (2010): Psychische Traumatisierung als sonderpädagogische Kategorie? Shaker: Aachen


Volk, S. (2011): Entwurf eines entwicklungsorientierten psychodynamischen Therapieansatzes für früh traumatisierte Kinder (in Vorbereitung)


Zimmermann, D. (2008): Traumatisierte Kinder mit Zwangsmigrationshintergrund - Stiefkinder pädagogischer Theorie und Praxis. In: Sonderpädagogische Förderung, 53 (2008) 1, 2 -21


Zimmermann, D. (2009): Schulische Krisensituationen im Kontext traumatischer Realität. Zur spezifischen Situation von jungen Flüchtlingen im deutschen Bildungssystem. In: Sonderpädagogische Förderung, 54, 3, 261 - 27


Zimmermann, D. (2011): Migration und Trauma. Beiträge zu einer vernachlässigten Dimension der pädagogischen Rehabilitation (in Vorbereitung)


Zuletzt aktualisiert 2020-09-03 um 17:10