FG 986: Strukturwandel im Agrarsektor (Zentralprojekt)

Dieses Projekt beinhaltet Mittel über die jeweiligen Teilprojekte hinaus für gemeinsame Aktivitäten der Forschergruppe. Ziel der Forschergruppe ist es, einen neuen Blick auf den Agrarstrukturwandel in entwickelten Volkswirtschaften zu werfen. Es sollen bestehende theoretische und methodische Ansätze zur Analyse von Veränderungsprozessen im Agrarsektor ergänzt, weiterentwickelt und zusammengeführt werden. Daraus ergibt sich ein schärferes Bild des Agrarstrukturwandels, das es erlaubt, Kausalzusammenhänge zwischen exogenen Faktoren, politischen Instrumenten und unternehmerischen Entscheidungen besser zu erkennen. Dies ist eine notwendige Voraussetzung, um Strukturwandel prognostizieren und im Sinne gesellschaftlicher Ziele steuern zu können.
Beispielhaft seien einige offene Fragen genannt:

Wie lassen sich etwa die Persistenz betrieblicher Strukturen im Strukturwandel oder die Ausgestaltung von Organisationsformen innerhalb einer Wertschöpfungskette erklären, und welche Bedeutung kommt dabei politischen und institutionellen Faktoren zu?

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Neuorientierung in der Agrarpolitik in Richtung einer Politik für den ländlichen Raum für sektorale Anpassungsprozesse?

Welche Perspektiven bietet die Erzeugung regenerativer Energien für den Agrarsektor?


Zu solchen Fragen existieren zwar verschiedene Erklärungs- und Gestaltungsansätze, die wichtige Aspekte beleuchten, die aber bisher noch nicht zu einer Gesamtsicht des Strukturwandels zusammengeführt worden sind.


Projektleitung
Odening, Martin Prof. Dr. agr. habil. (Details) (Forschergruppen)

Mittelgeber
DFG: Forschergruppen

Laufzeit
Projektstart: 08/2007
Projektende: 12/2013

Zuletzt aktualisiert 2020-09-03 um 17:05