Funktionelle Zoodiversität des südlichen Afrika im Wandel von Nutzung und Umwelt

Im Teilprojekt "Kleinsäuger" des Projektverbundes BIOTA (Biodiversity Transect Analysis in Africa) wird angestrebt, Regelsysteme herauszuarbeiten, die Vorkommen und Dichte bodenwühlender, ökologisch und ökonomisch relevanter Kleinsäuger und ihren Einfluss auf Ökosysteme und Farmsysteme bestimmen. Dabei werden die Interaktionen der Kleinsäuger mit ihren Nahrungsressourcen (Pflanzen, Arthropoden) und Raubfeinden sowie ihre Reproduktionsdynamik als Ausgangspunkte für die Systembeschreibung genutzt. Auf dieser Grundlage soll in Kooperation mit den entsprechenden Partnern eine ökologische Modellierung erfolgen. Diese Modelle sollen dazu dienen, Prognosen und Handlungsziele für eine nachhaltige Nutzung unter Einbeziehung sozioökonomischer und klimatischer Bedingungen abzuleiten. Ein Langzeit-Monitoring soll die Feststellung der Wirkung des Wandels von Klima und Nutzung auf die Regelsysteme erlauben und eine solide Basis für die Modellierung liefern.

Projektleitung
Zeller, Ulrich Prof. Dr. (Details) (Spezielle Zoologie)

Mittelgeber
BMBF

Laufzeit
Projektstart: 10/2000
Projektende: 10/2003

Zuletzt aktualisiert 2020-09-03 um 17:04