A NEW INTERNATIONAL LEGAL ORDER - THE CHALLENGE OF SURVIVAL

Untersucht wird, ob das überkommene Völkerrecht den Anforderungen gerecht wird, die sich aus den Entwicklungen der Gegenwart hin zu einem globalen Raum ohne Grenzen ergeben. Der souveräne Staat allein kann den neuen Ordnungsaufgaben nicht mehr gerecht werden. Das Zusammenwachsen der Gesellschaften verlangt nach stärker hierarchisch geprägten Herrschaftsstrukturen. In einigen Bereichen, vor allem im regionalen Rahmen, haben sich bereits Qualitätssprünge in diese Richtung vollzogen. Aber auch auf Weltebene lassen sich auf den drei Ebenen von Legislative, Exekutive und Judikative in unterschiedlicher Intensität neue Ansätze antreffen. Dennoch beruht die Völkerrechtsordnung nach wie vor entscheidend auf handlungsfähigen Staaten. Gesellschaftliche Organisationen vermögen ein Machtvakuum nicht wirksam genug auszufüllen.

Projektleitung
Tomuschat, Christian Prof. em. Dr. Dr. h.c. (Details) (Öffentliches Recht / insbesondere Völker- und Europarecht)

Mittelgeber
Volkswagen-Stiftung (VW)

Laufzeit
Projektstart: 07/1998
Projektende: 04/2000

Forschungsfelder
Globalisierung, Souveränität, Völkerrecht

Zuletzt aktualisiert 2016-05-03 um 19:16

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